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Ukraine tötet Hunde vor der EM 2012
Die EM 2012 wird in Polen und
der Ukraine ausgetragen. Die Menschen in der Ukraine bereiten sich jetzt schon auf das Ereignis in 2 Jahren vor; und zwar wollen sie bis dahin die Anzahl der heimatlosen Hunde
dezimieren.
Die Behörden greifen aber zu ziemlich harten Mitteln, die Tiere
werden vergiftet, erschossen oder gar lebendig verbrannt. Zum Verbrennen steht den Behörden in Lysychansk, Mariupol und anderen ukrainischen Städten ein mobiles Krematorium zur Verfügung, welches
sogar im Staatsfernsehen beworben worden ist. Die Tiere werden eingefangen, angeschossen oder betäubt und direkt in den Verbrennungsofen geworfen! (siehe Bild)
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Warum möchte ich Hunde retten?
Seitdem ich meine Hündin Tinka habe, eine kleine Streunerin aus der Slowakei, wurde ich auf das Tierelend in Süd- und Osteuropa aufmerksam. Es hat 2 Jahre gedauert, bis mir klar war, dass ich was tun muss.
Nun könnte man sagen, dass sich die Länder doch selbst um ihre Tiere kümmern sollten, ist doch nicht mein Bier. Ich bin der Meinung, dass Tierschutz grenzenlos ist. Wer Bilder von
Hunde-Massentötungen gesehen hat, egal ob es junge, alte oder reinrassige Hunde waren, wer davon gehört hat, wie einige Menschen in anderen Ländern mit "ihren" Tieren umgehen, kann da nicht mehr
wegsehen.
Reicht es aber, Hunde und Katzen nach Deutschland zu vermitteln?
Nein, das reicht nicht. Wir müssen zusammen mit den in- und ausländischen Tierschutzorganisationen und den Vereinen Druck auf die Länder ausüben. Und vor allem sollte die Bevölkerung aufgeklärt
werden. Dies beginnt schon in den dortigen Kindergärten und Schulen. Die Menschen müssen sensibilisiert werden. Z.T. gibt es ja schon Tierschützer wie z.B. in Spanien, die diese Aufklärungsarbeit
leisten. Und darin sollten wir hier in Deutschland unsere ausländischen TierschutzkollegInnen unterstützen. Sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe.
Wichtig ist auch, dass man die Europaabgeordneten unseres Landes erreicht. Ein gutes Beispiel gibt Belgien ab. Die durch ihre Agrarminister vertretenen EU-Mitgliedstaaten fassten am 29.11.2010 in
Brüssel einen entsprechenden Beschluss auf Initiative Belgiens.
Die Minister und Ministerinnen stimmten bei ihrer Ratssitzung für einen Entwurf, der die Europäische Kommission beauftragt, den Schutz von Hunden und Katzen in den Tierschutzaktionsplan für 2011 bis
2015 aufzunehmen und entsprechende Regelungen EU-weit zu harmonisieren.
Dabei geht es nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes unter anderem um die Zucht, den Handel sowie die Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen. Weitere Punkte sind das Verbot des
Kupierens der Schwänze und Ohren sowie die Vermittlung von Sachkunde für die Tierhalter.
Rechtliche Grundlage ist der Tierschutzartikel (Artikel 13) im Lissabon-Vertrag, dem seit 2009 geltenden EU-Vertrag. Mehrere EU-Staaten sahen Handlungsbedarf wegen der sehr unterschiedlichen
Situation insbesondere von streunenden Hunden und Katzen in den Mitgliedstaaten sowie wegen der wettbewerbsverzerrenden Wirkung des illegalen Welpenhandels.
„Millionen von Hunden und Katzen leiden in den Ländern der Europäischen Union. Es ist immer noch an der Tagesordnung, dass in als zivilisiert geltenden Ländern Straßentiere auf brutale Art und Weise
gefangen und getötet werden. Eine Aufnahme der Heimtiere in den Tierschutz-Aktionsplan (2011-2015) ist daher konsequent und ein eindeutiges Bekenntnis der EU-Länder dafür, dass sich die Situation für
die Heimtiere tiefgreifend verbessern muss“, erklärt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Fehlende bzw. zu geringe Sensibilität gegenüber Hunden und Katzen, unzureichende Tierschutzgesetzgebungen oder die desolate Umsetzung vorhandener Regelungen lassen es zu, dass in vielen europäischen
Ländern Hunde und Katzen zu Tausenden in tierquälerische Tierverwahranstalten oder Tiersammellager zusammengepfercht und getötet werden.
Nach meiner Meinung reichen aber Gesetze alleine nicht aus. Wir müssen die Menschen in den betreffenden Ländern für die Not der Hunde und Katzen sensibilisieren. Dies geschieht durch vor Ort tätige
Tierschützer und durch tierliebe Menschen aus Deutschland z.B. Durch unser Beispiel zeigen wir den Ländern, dass wir die Massentötungen der Tiere nicht zulassen. Wir bringen die Hunde und Katzen in
deutschen Pflegestellen unter und erhöhen somit die Chance einer Vermittlung in Deutschland und stellen im Internet eine Plattform für eine direkte Vermittlung aus dem jeweiligen Land zur Verfügung.
Es werden Gelder gesammelt für Kastrationen und für eine medizinische Versorgung der kranken Tieren. Wir können mit unserer Hilfe dieses Elend nicht nur vermindern, wir können mit unseren Aktionen
z.B. in Spanien etwas in den Köpfen der Menschen verändern. Ein Tier ist ein Lebewesen und keine Sache!
So wie wir in Deutschland mit unseren Haustieren umgehen, kennen die meisten Menschen in den betroffenen Ländern gar nicht. Dort gehört der Hund oder die Katze schon mal gar nicht ins Haus. Man überlässt sich den Hunden meist selbst, gibt ihnen mehr oder weniger regelmäßig zu fressen und von wegen Gassi gehen an der Leine so wie wir wird dort auch kaum gemacht. In den Großstädten ja, aber in den Kleinstätdten kaum und auf dem Land schon gar nicht.
Hunde sind bei einigen höchstens geduldet, bei anderen stören sie nur und einige wenige lieben ihre Haustiere so wie wir.
Viele Hunde fristen ein trostloses Dasein an einer Kette, manches mal schon ab der Welpenzeit. Es ist einfach nur grausam. Warum hat man nicht mehr Herz für die Tiere???
einsamer Wolf im span. Tierheim
Diese Bilder hat mir eine liebe Freundin aus Spanien geschickt. Aus diesem Tierheim kamen schon einige Hunde über www.hundeengel.de nach Deutschland
2 Freunde in einem spanischen Tierheim
www.hunde-retten.de
